Regelungen für Sondergepäck

Gepäck, dass aufgrund der Größe oder des Inhalts aus der Norm fällt, wird als Sondergepäck bezeichnet. Das heißt, wenn die Summe von Höhe, Breite und Länge des Gepäckstücks mehr als 158 cm beträgt oder das maximal erlaubte Gewicht überschritten wird, spricht man von Sonder- oder auch Übergepäck.

Dabei geht es häufig nicht nur um einen besonders großen Koffer, sonder darunter fallen häufig Sportausrüstungen, Musikinstrumente oder auch Tiere.

sondergepaeck

 

 

Sportgepäck im Flugzeug

Gepäck, das man zur Ausübung eines Sports braucht, wird als Sportgepäck bezeichnet. Das kann eine Golf-, Ski- oder Tauchausrüstung oder auch ein Fahrrad sein. 

Bei den meisten Fluggesellschaften muss Sportgepäck angemeldet werden und unterliegt oft speziellen Verpackungsrichtlinien. Das Verpacken eines Fahrrads z.B. bedarf einiger Überlegungen, so dass es auch heil am Bestimmungsort ankommt.

Im Allgemeinen werden für Sportgepäck extra Gebühren berechnet, die je nach Sportart und somit Größe  und Gewicht unterschiedlich hoch sind. Eine Tennisausrüstung ist im Normalfall kleiner und leichter als die Ausrüstung, die man fürs Windsurfen benötigt, und somit die Mitnahme meist auch meist günstiger. Bei manchen Fluglinien sind einige Sportarten von den Zusatzgebühren ausgenommen, so kann man z.B. häufig eine Skiausrüstung ohne Mehrkosten aufgeben.

Eine Übersicht über die Kosten für Sportgepäck bei einigen Fluglinien ist unter "Mit Surfbrett oder Ski in den Flieger" bei den Tipps zu finden.

 

Die Mitnahme von Sport- und Jagdwaffen ist meistens möglich, aber generell anmeldepflichtig. Die Munition muss dabei getrennt von der Waffe transportiert werden und selbstverständlich muss man die entsprechenden Genehmigungen dabei haben.

 

 

 

Tiere im Flugzeug

Tiere werden je nach Art und Größe, meist gegen Aufpreis, entweder in der Kabine oder in einem besonders klimatisierten und tierfreundlichen Teil des Frachtraums transportiert. Tiere sollten grundsätzlich einige Tage vor dem Abflug bei der Fluglinie angemeldet werden. Für die Einhaltung der Einreisebestimmungen für das Tier muss der Fluggast selbstverständlich selbst sorgen.

 

Tiere in der Flugzeug-Kabine

Kleine Hunde und Katzen dürfen unter Umständen mit in die Kabine. Vorausgesetzt sie sind in einem wasserdichten und verschlossenem Behältnis auf dem Boden vor ihrem Sitz untergebracht. Herausnehmen darf man das Tier unterwegs übrigens nicht.
Bei den Fluglinien variieren die maximal erlaubten Abmessungen und das Gewicht für die Transport-Box inklusive Tier etwas, aber meist liegen diese im Größenbereich des erlaubten Handgepäcks. Eine extra Gebühr für die Mitnahme des Haustieres ist im Allgemeinen üblich.

Da nur einige Tiere in der Kabine als Handgepäck zugelassen werden, gibt es, selbst bei der generellen Möglichkeit, keine Garantie für die Mitnahme. Die genauen Voraussetzungen sollten Sie frühzeitig direkt mit der Fluglinie abklären. Bei Blinden- und andere Geleithunden gelten meist andere Regeln. Sie sind von der Größenbeschränkung ausgenommen und auch die extra Gebühren entfallen meist. Eine Anmeldung ist aber auch bei diesen Hunden notwendig.

 

Tiere im Frachtraum

Nur Hunde und Katzen können gegebenenfalls in der Kabine reisen. Andere Kleintiere, wie zum Beispiel Kaninchen, Reptilien oder Vögel, dürfen generell nicht in der Kabine befördert werden. Sie werden, wie größere Tiere auch, in einem speziellen, klimatisierten Bereich im Frachtraum befördert.

Auch im Frachtraum müssen die Tiere in einem verschlossenem Behälter, einer sogenannten Flugbox, untergebracht sein. Die Box muss genügend Freiraum für das Tier bieten und es muss in der Box stehen können. Auch ein gefüllter Trinkwasserbehälter muss vorhanden sein.Für die Mitnahme von Kampfhunden gelten strengere Regeln, so muss zum Beispiel die Transportbox stabiler und sicherer ausgelegt sein.

Für Tiere im Frachtraum wird im Allgemeinen eine zusätzliche Gebühr berechnet.